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01.11.2014 - 3. Jahrgang



Wolfenbüttel: Bündnis90/Die Grünen machten den Holzmarkt zum “Krocketfeld” – “Wir wollen Freiräume schaffen”

3. August 2012  •  Autor:  •  Kategorien: Rathaus & Politik, Vor Ort

Krocket Holzmarkt / GRÜNE
Krocket auf dem Holzmarkt. Reiner Strobach, Stefan Brix, Markus Brix und Margarete Schwanhold. Auf dem Foto fehlen: Andreas Pölking und Ulrike Krause

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“Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.” Mit diesem Zitat von Friedrich Schiller beschreibt Stefan Brix, Fraktionsmitglied der GRÜNEN im Rat der Stadt Wolfenbüttel, das ungewöhnliche Krocketspiel in den Abendstunden auf dem Vorplatz der Trinitatiskirche am Holzmarkt.

Mit von der Partie waren auch der Fraktionsvorsitzende Markus Brix und seine Fraktionskolleginnen und Kollegen Ulrike Krause, Margarete Schwanhold, Andreas Pölking und Rainer Strobach.

Gemeinsam möchte man die Bürger der Stadt darauf aufmerksam machen, dass der Holzmarkt ein Ort des Treffens, Spielens und Verweilens sein kann und soll. “Dieser Platz soll leben”, erklärt Stefan Brix.

Die Pressemitteilung der Stadtratsfraktion Bündnis90/Die Grünen zu dieser Aktion veröffentlichen wir an dieser Stelle wie immer ungekürzt.

Die Position der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Wolfenbüttel …

… zum Holzmarkt

· Der grundhafte Umbau des Holzmarktes fand immer unsere Zustimmung.

· Die Verkehrsführung hätten wir anders gemacht (Shared Space oder Kreisverkehr), aber wir waren im demokratischen Verfahren unterlegen.

· Wir waren immer für Bäume auf dem Holzmarkt und haben den Vorschlag der Verwaltung begrüßt, die CDU war dabei im demokratischen Verfahren unterlegen.

· Die Gestaltung der Ostseite des Platzes (vor der Trinitatiskirche) mit erheblich erweiterter Grünfläche und Bäumen fand und findet unsere uneingeschränkte Zustimmung.

… und zu unserer heutigen Aktion

Es ist unsere augenzwinkernde, spielerische Antwort auf den Offenen Brief von Dr. Helm und das erneute Herausstellen, dass wir und wahrscheinlich der überwiegende Teil der Wolfenbütteler Bevölkerung den Platz als „persönlichen Freiraum” annehmen und „gut finden”.

Dass wir dies ausgerechnet mit einem Krocket-Spiel verbinden, mag der Erinnerung an die Kindheit geschuldet sein, aber einen ernsthaften Inhalt möchten wir damit dennoch verbinden. Es muss Freiräume in einer Stadt geben, die zum Spiel einladen oder auch zur Ruhe. Angesichts des Verkehrslärms steht hier (zumindest für uns) das Spiel im Vordergrund. Und das ist nichts Verwerfliches und auch keine „Hatz auf billige Schlagzeilen”,

 






Auch das noch: Karl-Heinz Kluschke twittert