Der AWO-Bezirksverband Braunschweig schließt sich dem Aufruf des Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) für eine Schweigeminute am Donnerstag, den 23. Februar um 12:00 Uhr in der Arbeit inne zu halten, um der Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken, an.
Zeitgleich findet die zentrale Gedenkveranstaltung der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt statt. „In den vergangenen Wochen und Monaten haben die abscheulichen, rassistisch motivierten Morde der rechtsextremen Gruppierung „Nationalsozialistischer Untergrund“ für Trauer und Entsetzen gesorgt. Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden, die geliebte Menschen verloren haben“, erklärt der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig Rifat Fersahoglu-Weber. In der Hauptverwaltung des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig werden die Mitarbeiter um 12 Uhr im Foyer zu einer Schweigeminute zusammenkommen. „In vielen unserer Einrichtungen kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls zum Gedenken zusammen“, erläutert Fersahoglu-Weber.
„Mit der Schweigeminute setzen wir ein Zeichen gegen menschenverachtende rechtsextreme Gewalt“, betont Fersahoglu-Weber. Rassismus und Rechtsextremismus stünden im krassen Widerspruch zu den Werten der AWO. „Aufgrund eigener historischer Erfahrungen und unserer demokratischen Grundüberzeugung stellen wir uns gegen jede Vorstellung, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihres Glaubens in vermeintlich minderwertige Gruppen einteilt und ausgrenzt. Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“, betont Fersahoglu-Weber abschließend.

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